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Ameisen in Küche, Terrasse oder Mauerwerk sind nicht nur lästig, sondern können auch Lebensmittel verunreinigen und langfristig Bausubstanz schädigen. Hausmittel und Sprays aus dem Baumarkt bekämpfen meist nur die sichtbaren Tiere – das eigentliche Nest bleibt unberührt und der Befall kehrt zurück. Unsere zertifizierten Fachkräfte lokalisieren das Nest und behandeln gezielt mit modernen Gel-Ködern. Der Wirkstoff wird von den Arbeiterinnen bis zur Königin getragen – so wird die Kolonie nachhaltig beseitigt. Auf Wunsch verschließen wir anschließend Eintrittswege, damit der Befall nicht zurückkehrt.
Das deutlichste Zeichen ist die Ameisenstraße: eine schmale, gleichmäßig belaufene Spur entlang von Fußleisten, Fugen, Fensterrahmen oder Kabelkanälen. Sie führt fast immer von einer Nahrungsquelle zum Nest und verrät damit die Richtung, in der gesucht werden muss. Draußen fallen feine Erdhäufchen zwischen Terrassenplatten, in Pflasterfugen oder an Mauersockeln auf – ausgetragenes Material aus den Gängen darunter. Im Haus sind Funde in Vorratsschränken typisch, besonders an Zucker, Honig, Marmelade, Backwaren und Tierfutter; auch offene Getränkereste ziehen Arbeiterinnen an. Im Frühsommer treten plötzlich geflügelte Tiere auf, oft in großer Zahl an Fenstern: der Schwarmflug der Geschlechtstiere. Er zeigt an, dass in der Nähe ein ausgereiftes Volk sitzt. Seltener, aber ernster sind grobe Nage- und Bohrspuren in Dämmmaterial, Holzverkleidungen oder Styropor. Sie deuten darauf hin, dass die Tiere ihr Nest bereits im Bauteil selbst angelegt haben.
Am häufigsten begegnet uns die Schwarze Wegameise. Sie nistet im Freien unter Platten, Steinen und in Mauerfugen und läuft von dort auf der Suche nach Zuckerhaltigem in Küchen und Vorratsräume. Die Wiesenameise legt ihre Nester bevorzugt in Rasenflächen, Beeten und unter Terrassenbelägen an; im Haus taucht sie meist nur am Rand auf, im Garten fällt sie durch zahlreiche Erdhügel auf. Die Rossameise ist die größte heimische Art und der eigentliche Bauschädling: Sie legt ihre Gänge in feuchtem oder bereits geschädigtem Holz an und höhlt Balken, Dachstühle und Verkleidungen mit der Zeit aus. Die Pharaoameise schließlich ist ein Hygieneproblem, das vor allem Mehrfamilienhäuser, Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser betrifft: Sie ist sehr klein, wärmeliebend, nistet in Hohlräumen und Leitungsschächten und kann Keime verschleppen. Eine Bekämpfung ist hier nur gebäudeübergreifend sinnvoll.
Sprays, Kreiden, Backpulver oder heißes Wasser töten das, was gerade sichtbar ist – also einen kleinen Teil der Arbeiterinnen. Diese machen jedoch nur einen Bruchteil des Volkes aus. Nest und Königin bleiben unberührt und produzieren fortlaufend Nachschub, sodass sich der Befall nach wenigen Tagen wieder zeigt. Gravierender ist ein zweiter Effekt: Viele Arten reagieren auf Störung und Kontaktgifte mit Ausweichverhalten. Die Kolonie teilt sich, legt Zweignester an anderer Stelle an und verlagert Laufwege in Hohlräume, die von außen nicht mehr einsehbar sind. Aus einem klar lokalisierbaren Nest werden so mehrere verteilte Herde, die deutlich aufwendiger zu behandeln sind. Bei der Pharaoameise gilt das in besonderem Maß – hier kann eine Eigenbehandlung einen begrenzten Befall über ein ganzes Haus verteilen. Deshalb ist der ruhige, gezielte Ansatz mit Ködern in aller Regel der schnellere Weg.
Zuerst schauen wir uns an, wo die Tiere laufen. Aus dem Verlauf der Straßen, den Fundorten und der Tageszeit lässt sich fast immer ableiten, wo das Nest sitzt – im Erdreich, in einer Fuge, hinter einer Verkleidung oder in einem Bauteil. Anschließend setzen wir zugelassene Gel-Köder punktgenau an die Laufwege. Die Arbeiterinnen nehmen den Köder auf und verteilen den Wirkstoff im Volk weiter, bis hin zur Königin und zur Brut. Dadurch wird die Kolonie als Ganzes erfasst und nicht nur ihr sichtbarer Teil. Sprays setzen wir bewusst zurückhaltend ein, damit die Tiere nicht ausweichen. Nach einigen Tagen kontrollieren wir das Ergebnis und behandeln nach, falls noch Aktivität besteht. Zum Abschluss besprechen wir, welche Eintrittswege sinnvoll verschlossen werden – Fugen, Rohrdurchführungen, Fenster- und Türanschlüsse – und was sich an Nahrungsquellen ändern lässt.
Solange Ameisen im Garten bleiben, sind sie überwiegend harmlos. Kritisch wird es, wenn sie in Bauteile einziehen. Rossameisen suchen feuchtes oder vorgeschädigtes Holz und legen darin weit verzweigte Gänge an – in Dachstühlen, Schwellen, Balkenköpfen oder Holzverkleidungen. Der Schaden bleibt lange unsichtbar, weil die Oberfläche intakt aussieht, während der Querschnitt darunter abnimmt. Ein häufiger Hinweis sind feine Holzspäne unterhalb einer Fuge. Auch Dämmmaterial wird ausgehöhlt: In Styropor und Mineralwolle lassen sich Hohlräume gut anlegen, die Dämmwirkung leidet entsprechend. Im Außenbereich zeigt sich ein anderes Bild: Werden über längere Zeit große Sandmengen unter Terrassenplatten und aus Pflasterfugen ausgetragen, sackt der Belag ab, Platten kippeln und Regenwasser unterspült den Aufbau zusätzlich. Beides sind Gründe, einen dauerhaften Befall nicht laufen zu lassen, sondern die Ursache anzugehen.
In Küchen, Bäckereien, Metzgereien und Lagern gelten andere Maßstäbe als im Privathaushalt. Schon einzelne Tiere an Rohware, Verpackung oder Arbeitsfläche sind ein Befund, der im Rahmen der Eigenkontrolle nach HACCP dokumentiert und abgestellt werden muss. Wir arbeiten deshalb mit einem klaren Ablauf: Aufnahme der Befallssituation und der kritischen Punkte, Behandlung mit gekennzeichneten, gesicherten Köderpunkten, Lageplan der Standorte sowie Protokoll über Kontrollen und Ergebnis. Diese Unterlagen können Sie einer Kontrolle durch das Veterinär- oder Lebensmittelüberwachungsamt unverändert vorlegen. Die Termine stimmen wir so ab, dass der Betrieb weiterlaufen kann – vor Öffnung, nach Feierabend oder an Ruhetagen. Unsere Fahrzeuge sind neutral, unsere Mitarbeiter treten unauffällig auf; Gäste bekommen vom Einsatz nichts mit. Auf Wunsch richten wir anschließend eine regelmäßige Kontrolle ein, damit ein erneuter Befall früh auffällt.
Typische Anzeichen sind sichtbare Ameisenstraßen entlang von Wänden oder Fußleisten, kleine Erdhäufchen an Terrassenplatten sowie Funde in Küche und Vorratsschränken.
Der Preis richtet sich nach Aufwand, Lage und Zugänglichkeit. Wir begutachten die Situation vor Ort und nennen Ihnen dann einen verbindlichen Festpreis – erst danach beginnen wir mit der Arbeit. Die Anfahrt ist kostenlos.
Meist ist ein Termin noch am gleichen Tag möglich, auf Wunsch sind wir schnell vor Ort. Auch am Wochenende und an Feiertagen sind wir erreichbar.
Ja – wir arbeiten mit zugelassenen Gel-Ködern und Mitteln, die gezielt gegen Ameisen wirken und bei sachgerechter Anwendung für Menschen und Haustiere unbedenklich sind.
Kein Problem – dank unserer Erfolgsgarantie behandeln wir bei erneutem Befall kostenfrei nach. Bei der Nachkontrolle prüfen wir zusätzlich, ob noch Zugänge offen sind.
In der Regel nicht. Gel-Köder werden punktuell an Laufwegen gesetzt, Sie können die Räume weiter nutzen. Falls im Einzelfall etwas zu beachten ist, sagen wir Ihnen das vor Beginn.
Wir kommen in neutralen Fahrzeugen ohne auffällige Beschriftung und arbeiten ruhig und unauffällig. Auf Wunsch terminieren wir außerhalb der üblichen Öffnungs- oder Bürozeiten.
Als Mieter melden Sie den Befall zuerst dem Vermieter – für das Gebäude ist in der Regel er zuständig. Manche Wohngebäude- oder Hausratversicherungen erstatten Schädlingsbekämpfung je nach Tarif. Sie erhalten von uns eine detaillierte Rechnung zur Einreichung.
Nein. Das entfernt nur die Duftspur und die sichtbaren Tiere. Das Nest bleibt bestehen und legt kurz darauf eine neue Straße an – oft an einer anderen Stelle.
Ja. Wir arbeiten mit gekennzeichneten Köderpunkten, dokumentieren den Einsatz prüffähig für HACCP-Unterlagen und stimmen die Termine so ab, dass der Betrieb weiterlaufen kann.
Seit vielen Jahren stehen wir für professionelle, diskrete und wirksame Ameisenbekämpfung. Wir wissen, wie belastend ein Befall sein kann – deshalb handeln wir schnell, effektiv und mit größter Sorgfalt.
Und weil wir von unserer Arbeit überzeugt sind, geben wir Ihnen ein klares Versprechen: Sollte sich der Befall nach unserer Behandlung erneut zeigen, kommen wir kostenfrei zurück – so lange, bis Ihr Zuhause oder Betrieb wieder dauerhaft schädlingsfrei ist.
Wir sind Ihr zuverlässiger und zertifizierter Partner – mit Erfahrung, Fachwissen und dem Anspruch, jedes Problem dauerhaft zu lösen.
Unser Team arbeitet diskret, effizient und mit modernsten Methoden. Qualität, Vertrauen und Verantwortung stehen bei uns an erster Stelle.
Jetzt anrufen · 0152 16670562Den Preis nennen wir Ihnen als verbindlichen Festpreis vor Ort – nach kurzer Begutachtung und bevor wir mit der Arbeit beginnen. Lage, Größe und Zugänglichkeit entscheiden über den Aufwand, deshalb ist eine seriöse Zahl aus der Ferne nicht möglich. Die Anfahrt ist kostenlos. Sie entscheiden nach Nennung des Festpreises, ob wir loslegen.